Depot kündigen mit Vorlage – So einfach geht’s

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Ein Depot zu kündigen kann verschiedene Gründe haben. Der Vorgang ist aber immer der gleiche. Die Kündigung selbst ist kein Hexenwerk und ist in der Regel nach wenigen Tagen abgeschlossen. Allerdings, so einfach wie die vorherige Eröffnung ist sie nicht. Kündigungsfristen müssen beachtet, Wertpapiere aus dem Depot entfernt und dazugehörige Dienste ebenfalls gekündigt werden.

Damit Sie dabei immer einen kühlen Kopf bewahren, erklären wir Ihnen nicht nur die Handelskonto-Kündigung Schritt für Schritt, sondern geben Ihnen für einen frustfreien Ablauf gleich eine Depot-Musterkündigung an die Hand. Damit ist Ihre Depotkündigung in nur 15 Minuten erledigt.

Warum Trader ihr Depot kündigen

Die Gründe, sein Aktiendepot aufzugeben, können vielfältig sein. Grundsätzlich sind zwei Varianten möglich: Trader wollen Ihre Wertpapiere abstoßen oder den Anbieter wechseln. Ganz so simpel ist es dann allerdings doch nicht. In folgenden Fällen ist eine Kündigung des Depotkontos sinnvoll:

1. Sie stoßen alle Wertpapiere ab und benötigen deshalb kein Depot mehr

Dies bedeutet einen totalen Rausverkauf. Sie beabsichtigen in naher Zukunft nicht, wieder mit Wertpapieren zu handeln, benötigen dringend das investierte Geld oder lösen Ihren Sparplan auf.

2. Sie übertragen Ihre Wertpapiere an eine dritte Person.

Wesentlich häufiger wird ein Depot gekündigt, weil alle darin enthaltenen Wertpapiere an eine dritte Person übertragen werden. Wenn Wertpapiere übertragen werden, dann immer im Zuge eines Verkaufs, einer Vererbung oder einer Schenkung.

3. Sie haben einen Depot-Anbieter mit besseren Konditionen entdeckt

In den meisten Fällen wechseln die Wertpapiere einfach nur das Depot. Das Angebot an Brokern und Depot-Funktionen wächst stetig; oft hilft nur ein Depot Vergleich, den Überblick zu behalten. Im dauernden Konkurrenzkampf versuchen sich einzelne Depotanbieter mit immer günstigeren Konditionen die Kunden wegzulocken. Meistens durch ein kostenloses Depot, niedrigere Ordergebühren und andere Gebühren. Und das steigert Ihre Rendite. Oder Sie konnten über die Jahre viele Erfahrungen im Trading sammeln und suchen nun nach einem Broker, der für den professionellen Börsenhandel wesentlich mehr Funktionen und bessere Analysen anbietet.

In einigen Fällen kann sich ein Brokerwechsel auch dann lohnen, wenn Sie eine bestimmte Aktie an einem bestimmten Handelsplatz handeln wollen, die Sie über Ihren aktuellen Anbieter jedoch nicht erreichen.

4. Sie besitzen Depots bei mehreren Anbietern und wollen alle zentral bei einem Anbieter verwalten.

Viele Broker, viele Konditionen und viel Verwaltung. In einigen Fällen kann sich das Führen mehrerer Depots bei verschiedenen Anbietern finanziell lohnen, wenn nur bestimmte Asset-Klassen besonders günstig gehandelt werden können. Freistellungsauftrag, Steuererklärung und der generelle Überblick können dabei erheblich erschwert werden.

Für eine unkomplizierte Depotführung kann sich die Migration aller Wertpapiere auf ein einziges Depot durchaus lohnen.

Was kostet eine Depotkündigung?

Deutsche Banken und Finanzdienstleister dürfen keine Gebühren für die Depotschließung oder den Übertrag erheben. Dies hat der Bundesgerichtshof mit seinen Urteilen (Aktenzeichen: XI ZR 200/03 und XI ZR 49/04) entschieden. Broker dürfen jedoch Kosten Dritter (insbesondere Gebühren ausländischer Broker) an den Verbraucher weiterreichen. Beauftragen Sie Ihren alten Depotanbieter im Zuge der Depotschließung damit, letzte Wertpapiere und Fondsbruchstücke zu veräußern, können auch hierfür Gebühren anfallen. Welche konkreten Gebühren durch die Depot Kündigung tatsächlich auf Sie zukommen, können Sie bei Ihrem Broker erfragen.

Sonderfall: Vorzeitige Depotkündigung

Normalerweise unterliegen Wertpapierdepots keiner Laufzeit und können daher jederzeit gekündigt werden. Eine Ausnahme bilden allerdings vermögenswirksame Depotleistungen, wie sie etwa bei Sparplänen möglich sind. Man unterscheidet dabei zwei Varianten:

A. Prämienunschädliche Kündigung

Eine solche Depotkündigung liegt vor, wenn Sie als Depotinhaber arbeitslos werden, heiraten, sich in einer Weiterbildung befinden oder sterben sollten. Um eine prämienunschädliche Depotkündigung zu beantragen, müssen Sie entsprechende Dokumente wie die Heiratsurkunde oder die ALG1/2-Bescheinigung vorlegen.

B. Prämienschädigende Kündigung

Trifft keiner der oben genannten Fälle zu, liegt eine prämienschädigende Depotkündigung vor. In diesem Fall gehen alle Ansprüche auf Arbeitnehmersparzulagen verloren. Vor allem, wenn Sie bereits über einen längeren Zeitraum einen VL-Vertrag besparen, kann der Prämienverlust schmerzhaft sein. Sie sollten Sich daher sehr gut überlegen, ob eine prämienschädigende Kündigung sinnvoll ist.

Wie lange dauert eine Depot Kündigung?

Wie viel Zeit vergeht, bis Ihr Depotkonto final aufgelöst wurde, hängt von mehreren Faktoren ab. Sie sollten auf alle Fälle etwas Geduld mitbringen. Denn wenn Sie Aktien oder Fonds kündigen, geht nicht immer alles reibungslos. Grundsätzlich dauert der Vorgang aber nicht lange, da die Depotkündigung unkompliziert online vorgenommen werden kann. Wichtig ist, dass Sie Ihre schriftliche Kündigung alle notwendigen Angaben für eine zweifelsfreie Zuordnung enthält. Folgende Punkte bestimmen zusätzlich die Kündigungsdauer.

Schriftlich Depot kündigen

Der Antrag ist bereits in wenigen Minuten an den Broker übermittelt, sofern dieser Online-Formulare oder E-Mail-Anhänge akzeptiert. Andernfalls müssen Sie das Kündigungsschreiben postalisch versenden, was nicht mehr als zwei Werktage dauern sollte. Hinzu kommt noch die Zeit, die der depotführende Broker benötigt, um die Kündigung zu registrieren und alle weiteren Schritte einzuleiten. Das sollte bei einem seriösen Broker nicht länger als einen Werktag beanspruchen.

Wertpapiere verkaufen oder übertragen

Der Depotübertrag ist mit allen Teilschritten in der Regel nach spätestens 4 Wochen erledigt. Lediglich bei einem Übertrag ausländischer Wertpapiere kann es länger dauern. Der reine Depotwechsel – also die digitale Registrierung im neuen Depot – benötigt nicht mehr als zwei Tage. Der Aktienverkauf durch den Depotanbieter dauert meist ähnlich lange und sollte nach wenigen Tagen erledigt sein.

Abschlussrechnung bezahlen

Ihr Depot-führender Dienstleister wird eine abschließende Rechnung erstellen, in der alle eventuell anfallenden Kosten oder Guthaben aufgestellt werden. Dies kann einige Tage in Anspruch nehmen, insbesondere wenn mehrere Zusatzdienste und Service-Leistungen an Ihr Depot und die Depotkündigung gebunden sind.

Zusätzliche Frist

Viele Depotanbieter erbitten bei einer Kündigung eine längere Frist von einigen Wochen oder sogar Monaten. In dieser Zeit können Sie immer von Ihrer Kündigung zurücktreten und profitieren womöglich von attraktiven Überredungs-Angeboten Ihres alten Brokers. Nach Ablauf der Frist wird Ihr altes Depot dann wie gewollt aufgelöst.

Restlaufzeit abwarten

Ist Ihr Wertpapierdepot an Laufzeiten gebunden, müssen Sie bis zu deren vertraglich vereinbarten Ende warten. Je nach Laufzeit und Kündigungsfrist kann das einige Wochen bis mehrere Jahre dauern.

Im Todesfall

Handelt es sich um ein Depot eines Verstorbenen, kann die Kündigung sich verzögern, da weitere Dokumente vorgelegt werden müssen. Besitzen Sie eine Vollmacht, sollte es zu keinen nennenswerten Verzögerungen kommen. Ist dies jedoch nicht der Fall, benötigen Sie einen Erbschein oder ein Testament mit gerichtlichem Eröffnungsprotokoll.

Das Kündigungsschreiben

Die Kündigung eines Depotkontos ist eine Vertragskündigung – damit Ihr Kündigungsschreiben rechtskräftig ist, muss es gewissen Angaben enthalten. Wie handhabt man anfallende Gebühren und was passiert mit Fondsbruchstücken? Die Antwort auf solche Fragen muss klar bei einer Aktiendepot Kündigung kommuniziert werden.

Was gehört alles in eine Depot-Kündigung?

Mit dem einfachen Satz „Ich kündige“ ist es leider nicht getan. Ein Kündigungsschreiben muss wesentlich mehr Informationen beinhalten als die bloße Absicht. Was für einen reibungslosen Ablauf in das Depot Kündigungsschreiben gehört, erläutern wir Ihnen kurz.

  • 1. Name, Geburtsdatum und Anschrift vom Depotinhaber bzw. von allen vertraglich eingetragenen Inhabern.
  • 2. Depotnummer: Ohne diese kann der Broker eventuell das betreffende Depot nicht ausmachen, insbesondere, wenn Sie mehrere Depots bei einem Anbieter führen und nur eines davon schließen wollen.
  • 3. Kündigungsdatum: Ohne ein Datum kann keine Kündigung durchgeführt werden. Zudem ist es wichtig, um eine eventuelle Vertragsverlängerung zu vermeiden. Viele Trading Depots sind ohne Vertragslaufzeit, die meisten verlangen dennoch eine Kündigung bis zu einem definierten Zeitpunkt im Monat.
  • 4. Kündigung des Freistellungsauftrags: Der Steuerfreibetrag von 801 EUR je Person kann frei auf mehrere Konten aufgeteilt werden, wird bei einer Kontolöschung aber nicht automatisch auf die verbleibenden Konten verteilt. Um weiterhin Ihren vollen Steuerfreibetrag nutzen zu können, müssen Sie den Freistellungsauftrag kündigen und gegebenenfalls die verbleibenden Freisteller anpassen.
  • 5. Veräußerung von Wertpapieren und Fondsbruchstücken: Befinden sich auf Ihrem Depot noch Wertpapiere, die nicht übertragen wurden oder nicht übertragen werden konnten, müssen diese vor der Kündigung abgestoßen werden. Für eine schnelle Kündigung sollten Sie den Broker damit beauftragen. Auch Depot-Leichen – also wertlose Aktien – können durch Ihren Broker wertlos ausgebucht werden. Hierfür werden meist je Wertpapier 20 EUR verlangt. Diese Ausbuchung müssen Sie ebenfalls im Depot Kündigungsschreiben festhalten.
  • 6. Anforderung einer Schlussabrechnung: Eine Depotkündigung ist oft mit Gebühren verbunden, die dem Depotinhaber in Rechnung gestellt werden. Auch mögliche Verluste durch den Verkauf von Restbeständen werden hier aufgeführt.
  • 7. Kündigung des Verrechnungskontos: Dieses wird nicht gemeinsam mit dem Wertpapierdepot aufgelöst und muss separat gekündigt werden, sollte kein weiterer Bedarf dafür mehr bestehen.
  • 8. Kontoinformationen: Für die Auszahlung des Vermögens aus dem Referenzkonto bzw. die Begleichung der Schlussrechnung benötigt der Broker eine alternative Kontoverbindung.
  • 9. Kündigungsbestätigung: Lassen Sie sich für Ihre Unterlagen und zur Absicherung Ihre Kündigung schriftlich bestätigen.
  • 10. Unterschrift: Für eine rechtskräftige Kündigung braucht es eine Unterschrift. Einige Online-Broker akzeptieren auch digitale Unterschriften.

Depot Muster-Kündigung

Ohne eine schriftliche Kündigung geht es nicht. Besonders leicht geht die Depot Kündigung mit Vorlage. Eine telefonische Kündigung ist nicht rechtswirksam und wird dementsprechend bei keinem Broker akzeptiert. Viele Depot-Anbieter bestehen zudem immer noch auf die klassische Unterschrift, aber immer mehr akzeptieren heutzutage auch die digitale Unterschrift.

Depotinhaber:
Name
Geburtsdatum
AdresseDepotnummer:
Verrechnungskonto:Sehr geehrte Damen und Herren,hiermit kündige ich mein oben genanntes Wertpapierdepot zum _____. Bitte löschen Sie in diesem Zuge meine Freistellungsaufträge. Belasten Sie bitte das oben genannte Verrechnungskonto mit der Schlussabrechnung und lösen das Verrechnungskonto danach auf. Das darin enthaltene Kapital überweisen Sie bitte auf das weiter unten aufgeführte Konto.Ich beauftrage Sie hiermit, alle im Depot befindlichen Wertpapiere und Fondsbruchstücke zu bestmöglichen Preisen zu verkaufen sowie alle wertlosen Wertpapiere auszubuchen. Die Erlöse aus den Aktienverkäufen überweisen Sie bitte auf folgendes Konto:Kontoinhaber:
IBAN:
BIC:
Bank:Bitte senden Sie mir eine Kündigungsbestätigung sowie eine Kopie der Schlussabrechnung.

Mit freundlichen Grüßen
Name und Unterschrift

___

Die Depotkündigung richtig verschicken

Im digitalen Zeitalter ist der E-Mail-Versand besonders bequem und schnell. Das gilt auch für das Kündigungsschreiben. Drucken Sie dafür einfach unsere Depotkündigung Vorlage aus, scannen sie unterschrieben wieder ein und versenden das ganze als E-Mail-Anhang an Ihren Broker. Ganz klassisch geht es auch über den Postweg. Hier sparen Sie sich das Scannen, müssen den Brief aber in der nächsten Postfiliale abgeben. Selten genutzt, aber in den meisten Fällen immer noch möglich ist das Faxen.

Lassen Sie sich den E-Mail-Eingang durch Ihren Broker bestätigen, etwa durch die entsprechende Funktion Ihres E-Mail-Programms oder indem Sie den Brief per Einschreiben verschicken. So sind Sie auf der sicheren Seite und können sich bei eventuellen Problemen darauf berufen.

7 Tipps für eine entspannte Depotkündigung

Wenn Sie Ihr Aktiendepot ohne große Probleme und Verzögerungen kündigen wollen, helfen Ihnen folgende Tipps weiter.

Tipp 1: Wechsel- und Kündigungsservice nutzen

Viele Anbieter unterstützen Ihre Anleger beim Depotwechsel oder -kündigung und übernehmen den Großteil der Formalitäten. So können Sie sich voll und ganz auf wichtigere Dinge konzentrieren und müssen sich nicht mit lästigem Papierkram herumärgern.

Wechseln Sie Ihr Wertpapierdepot zu einem neuen Broker, kümmert dieser sich oft auch um die Depotkündigung und den Depotübertrag. Hierfür müssen Sie Ihrem neuen Broker über ein Formular lediglich eine Berechtigung dafür erteilen.

Tipp 2: Kündigungsfrist einhalten

In der Regel enthält der Vertrag zwischen Ihnen und Ihrem Broker die Kündigungsbedingungen und -fristen. Sparpläne etwa sind meist an Mindestlaufzeiten von einem bis 15 Jahre gebunden, ein reines Handelskonto hingegen unterliegt selten einer Kündigungsfrist und kann ohne Probleme jederzeit aufgelöst werden.

Welche Bedingungen in Ihrem konkreten Fall gelten, lesen Sie bitte in Ihrem Depot-Vertrag nach.

Tipp 3: Wertpapiere rechtzeitig übertragen bzw. verkaufen

Wird das aktuelle Aktiendepot aufgrund eines Inhaber- oder Brokerwechsels gekündigt, müssen alle darin befindlichen Wertpapiere vorher übertragen werden. Auch bei einer kompletten Auflösung sollten Sie Ihre Wertpapiere für eine bestmögliche Rendite rechtzeitig und zu guten Konditionen verkaufen. Andernfalls kann der Depotanbieter im Zuge der Kündigung diese Wertpapiere selbst veräußern. Dies geschieht selten zu guten Marktbedingungen, sondern zielt auf den schnellen Verkauf ab. Zudem können für diesen Service teure Gebühren anfallen.

Tipp 4: Verlustbescheinigung rechtzeitig anfordern

Wenn Sie Ihr Trading Depot gänzlich schließen und nicht auf ein Neues wechseln wollen, dürfen Sie die Verlustbescheinigung nicht vergessen. Alle Verluste werden in einem Verlustverrechnungstopf festgehalten, der bei einem Depotwechsel mit übertragen wird. Trennen Sie sich endgültig von allen Wertpapieren, benötigen Sie bei etwaigen Verlusten die dazugehörige Bescheinigung für das Finanzamt. Andernfalls können Sie Ihre Verluste nicht in der Steuererklärung geltend machen. Ihre Depot Verlustbescheinigung für das laufende Jahr können Sie bis zum 15. Dezember beantragen.

Tipp 5: Referenzkonto kündigen

An Ihr Depot ist ein Referenz- bzw. Verrechnungskonto gebunden, über das der gesamte Kapitalverkehr abgewickelt wird. Ob neue Aktien gekauft, Geld ausgezahlt oder Gebühren gezahlt werden, jede Transaktion läuft über das Verrechnungskonto. Welches Konto dafür eingesetzt wird, ist bei jedem Anbieter unterschiedlich. Viele bieten ein eigenes Referenzkonto an, andere nutzen dafür das Girokonto aus dem eigenen Bankprodukte-Sortiment und wieder andere Depot-Anbieter gewähren auch den Einsatz eines externen Girokontos.

Depot und Verrechnungskonto sind in jedem Fall unabhängige Produkte, weswegen beide separat gekündigt werden müssen. Bei vielen Depotkonten erhalten Sie für beides ein eigenes Kündigungsformular, bei anderen wiederum müssen Sie selbst aktiv werden. Girokonten stellen hierbei einen Sonderfall dar, da es selten ratsam ist, ein für die täglichen Transaktionen genutztes Konto aufzulösen.

Tipp 6: Services kündigen

Manche Depots mit anderen Services wie Vermögensverwaltung, Analysetools oder anderen Zusatzdiensten kombiniert, für die meist separate Verträge abgeschlossen wurden. Diese müssen daher ebenfalls separat gekündigt werden.

Tipp 7: Ruhen anstatt kündigen

Sollten Sie sich bei Ihrem neuen Broker noch unsicher sein, müssen Sie Ihr altes Depot nicht zwangsläufig schließen. Bei den meisten Brokern besteht die Möglichkeit, das Aktiendepot ruhen zu lassen, ohne dass dabei weitere Kosten entstehen. Beachten Sie aber die Regeln zur Inaktivität. Viele Depotanbieter verlangen nämlich eine Inaktivitätsgebühr nach einem Jahr ohne Handelsaktivitäten, einige sogar bereits nach einem Monat. Diese Gebühren werden automatisch von Ihrem Referenzkonto abgebucht, bis dieses nicht mehr genügend Kapital beinhaltet.

Zusammenfassung

Ein Depot zu kündigen ist keine komplizierte Wissenschaft, sondern in wenigen Schritten erledigt. Nutzen Sie einfach unsere Depot Kündigung Vorlage und geben alle notwendigen Informationen an. Sofern Ihr Kündigungsschreiben alle wichtigen Punkte enthält und Sie sich an mögliche Fristen halten, sollte Ihre Depotkündigung reibungslos ablaufen.

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