Depot Vergleich 2021 – 14 Aktiendepots im großen Überblick

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Auf der Suche nach guten Renditechancen kommen Anleger am Wertpapiergeschäft kaum vorbei. Für passive wie offensive Investoren bietet der Wertpapierhandel unendlich viele Möglichkeiten. Ein erfolgreiches Trading funktioniert aber nur in Kombination mit einem günstigen Depot. Wertpapierdepots werden von jeder Geschäftsbank und von immer mehr Onlinebrokern angeboten. Es gibt jedoch teils große Unterschiede bei den Kosten, den Funktionen und dem Service.

Disclaimer: Geld anlegen kann sich finanziell lohnen, aber es ist nicht ohne Risiko. Sie können (einen Teil) Ihre(r) Einlage verlieren.

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Depot Vergleich 2021: 14 leistungsstarke Aktiendepots im Überblick (09/2021)

Damit Sie auf der Suche nach dem passenden Depot nicht den Überblick verlieren, haben wir in unserem Depot Vergleich alle wichtigen Informationen zusammengetragen. So haben Sie das richtige Werkzeug, um eine objektive Entscheidung treffen zu können.

Broker / AnbieterDepotführungKosten
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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Kurz erklärt: Was ist ein Depot?

Die Bezeichnung „Depot“ stammt ursprünglich aus dem Französischen und bedeutet „Lager“. Und genau als solches konnte man sich ein Depot früher vorstellen: Es handelte sich tatsächlich um ein kleines Lager in einer Bank, in dem die unterschiedlichen Aktienpapiere sicher verwahrt wurden.

Heute kann das Depotkonto mit einem normalen Geldkonto verglichen werden, indem statt Geld Wertpapiere aufgeführt werden, mit denen Sie handeln können. Ein Depot ist somit ein digitaler und zentraler Verwaltungsort, mit dem Sie an den globalen Marktplätzen teilnehmen können.

Die Funktionsweise eines Wertpapierdepots

Wertpapiere selbst werden heutzutage digital gehandelt. Insbesondere bei den sehr schnelllebigen Handelsformen CFD und Forex ist ein physikalischer Transfer kaum möglich. Aus diesem Grund werden Aktien, Fondsanteile und andere Wertpapiere physikalisch an einem Ort verwahrt und verbleiben in der Regel dort. Im Depot erfolgt dann der digitale Eintrag, der bei einem Inhaber- oder Depotwechsel übertragen wird.

Wollen Sie mit Wertpapieren handeln, platzieren Sie über Ihr Depotkonto die entsprechende Kauf- oder Verkaufsorder. Ihre Depotbank oder Ihr Broker führen diese Order über die börslichen oder außerbörslichen Handelssysteme in Ihrem Namen aus. Die Erlöse oder Kosten werden dann über ein Verrechnungs- oder Referenzkonto gebucht, in einigen Fällen ist dafür auch ein Girokonto möglich.

Wer bietet Wertpapierdepots an?

I. Filialbanken

Bei den klassischen Filialbanken wird das Depot meist direkt vor Ort eröffnet. Hierfür steht Ihnen ein kompetenter Bankberater zur Verfügung, der Ihnen das passende Angebot inklusiver hauseigener Handelsstrategien unterbreitet.

In einer Filialbank ist meist das gesamte Geldgeschäft gebündelt: Girokonto, Tagesgeld und Wertpapierdepot. Mit sehr hohen Gebühren ist diese Variante aber am teuersten. Dafür haben Sie einen persönlichen Ansprechpartner, eine Niederlassung in Ihrer Nähe sowie eine zentrale Verwaltung für alle Finanzgeschäfte.

II. Direktbanken

Direktbanken haben im Vergleich zu ihrem Mutterkonzern oder anderer Filialbanken oft die günstigeren Angebote. Die Depoeröffnung können Sie bequem online von zu Hause aus erledigen. Zwar fehlt hier ein persönlicher Berater, dafür haben Sie digital alle Finanzen auf einen Blick – oder zumindest mit wenigen Klicks erreicht.

Die meisten Anleger nutzen solche Wertpapierdepots in Kombination mit dem normalen Bankgeschäft (Giro- oder Tagesgeldkonten), da hier ebenfalls keine Depotführungsgebühren anfallen. Auch die Orderkosten liegen im moderaten Bereich, sie sind aber meist von der anzulegenden Geldmenge abhängig und steigen mit der Höhe des Investitionskapitals.

III. Online-Broker

Online-Broker sind besonders günstig bei Kauf und Verkauf von Wertpapieren und meist spezialisiert auf das Wertpapiergeschäft. Hier können Sie mit einer Reihe von nützlichen Funktionen punkten, die das Traden ungemein erleichtern.

Zwar ist auch hier die Preisspanne recht groß, die meisten Onlinebroker verlangen aber meist Festpreise, unabhängig von der Höhe des anzulegenden Kapitals. Dafür bieten sie keine weiteren Bankenprodukte, sondern beschränken sich gänzlich auf das Wertpapierdepotgeschäft.

Muss es die Hausbank sein?

Alle Geschäfte unter einem Dach zu haben, ist sehr bequem und wesentlich effizienter. Doch Sie sind nicht gezwungen, alle Finanzgeschäfte unter einem Finanzinstitut zu bündeln.

Natürlich können Sie für Ihr Girokonto, Ihr Festgeld und Ihre Aktien und Fonds unterschiedliche Banken und Broker nutzen. Das macht vor allem dann Sinn, wenn sich so Kosten einsparen lassen oder Banken für ein Finanzprodukt den besseren Service bieten.

Und: Ein Online-Depot bringt viele Vorteile mit sich. Es ist zum einen besonders günstig, zum anderen können sie orts- und zeitunabhängig darauf zugreifen.

Anforderungen stellen: Den eigenen Bedarf kennen

Zu Anfang sollten Sie klären, welche Anforderungen Sie an ein Aktiendepot stellen und wie stark Sie die einzelnen Eigenschaften gewichten. Folgende Fragen sollten Sie sich daher ehrlich beantworten können, um Ihren konkreten Bedarf zu ermitteln.

1. Wollen Sie einen sicheren Sparplan oder offensives Traden?

Ein Aktiendepot dient der Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren. Doch was Anleger konkret damit umsetzen ist unterschiedlich. Wollen Sie eher einen konservativen Sparplan mit überschaubaren monatlichen Raten, oder wollen Sie gelegentlich aktiv traden und mittel- bis langfristige Positionen handeln?

Für kurzfristige Handelsstrategien (etwa Daytrading) eigenen sich reine Aktiendepots meist nicht, da die Trade-Gebühren hier zu hoch sind. Viele CFD-Broker und Forex Broker haben sich auf diese Form des Wertpapierhandels spezialisiert und bieten mit ihren Depots ein dazu passendes Gebührenmodell, bei dem nur wenige Orderkosten anfallen (siehe dazu auch CFD-Demokonto).

2. Welche Finanzinstrumente wollen Sie handeln?

Die globalen Märkte bieten eine große Auswahl unterschiedlichster Anlageformen. Neben den klassischen Aktien- und Rohstoffmärkten bietet sich auch das Geschäft mit Anleihen, ETFs und CFDs an. Aber nicht nur die Märkte, auch die Instrumente selbst bieten ein großes Spektrum an Investitionsmöglichkeiten.

Manche Broker haben sich auf eine Form spezialisiert. Meist unterscheiden sich die einzelnen Anbieter aber durch unterschiedliche Preisgestaltungen für die einzelnen Instrumente. So sind Aktien mit anderen Gebühren belegt als CFDs.

Je nachdem, welche Instrumente Sie gerne über Ihr Trading Depot halten möchten, kann sich das vermeintlich günstigste Produkt plötzlich als zu teuer entpuppen.

3. Wie hoch dürfen die Kosten sein?

Welche Kosten sind Sie bereit, monatlich oder jährlich für Ihr Wertpapierdepot zu tragen? Prüfen Sie vor der Depoteröffnung unbedingt Ihre Finanzen und welche Obergrenze Sie verkraften können oder wollen. Auf dieser Basis können Sie besser die einzelnen Angebote miteinander vergleichen. Betrachten Sie hierfür einfach die jährlich anfallenden Gebühren.

4. Welchen Zugriff bevorzugen Sie?

Hierfür stehen Ihnen grundsätzlich zwei Varianten zur Verfügung:

Das gesamte Aktiengeschäft über den Bankberater abwickeln

Viele gibt diese Variante ein sicheres Gefühl, von einem Experten beraten, der den Markt gut kennt. Doch das ist allzu oft ein gefährlicher Trugschluss. Nur die wenigsten Berater einer Depot Bank (wie etwa bei der Quirin Bank) arbeiten auf Provisionsbasis und sind dementsprechend vom Erfolg ihrer Kunden abhängig.

Die Regel ist eher, dass Bankberater einen volumenbasierten Bonus erhalten. Hier zählt also nicht der wirtschaftliche Erfolg beim Aktienhandel, sondern die Masse an abgeschlossenen Geschäften.

Online-Zugriff auf das Depot

Wesentlich bequemer und flexibler ist die Depot-Verwaltung über das Internet. Hierbei braucht es kein zusätzliches Programm, da alle Online-Depots vom Browser aus erreichbar sind. Mit dieser gewonnenen Freiheit geht aber auch die Einsamkeit einher. In der Regel haben Sie hier keinen persönlichen Berater, sondern nur einen allgemeinen Kundenservice. Sofern Sie keinen externen Broker zu Rate ziehen, müssen Sie also alle Entscheidungen alleine treffen – und deren Konsequenzen tragen.

5. Welche Funktionen erwarten Sie?

Dieser Punkt ist dann wichtig, wenn Sie öfters über Ihr Depotkonto mit Wertpapieren handeln wollen. Sobald Sie die Märkte genauer beobachten müssen, sind Charts und statistische Funktionen unabdingbar. Wollen Sie hingegen nur einen langfristigen Sparplan verfolgen, benötigen Sie solche speziellen Funktionen nicht.

6. Welcher Service ist Ihnen wichtig?

Ein guter Service ist der Stützpfeiler für eine zufriedenstellende Geschäftsbeziehung. Dazu zählt ein zu den Handelszeiten erreichbarer Support über Telefon und E-Mail, aber auch diverse Schulungsmöglichkeiten über Webinare oder Lernvideos.

Deutsche Depot-Anbieter sollten ihre Kunden zudem bei der Berechnung und Übermittlung der Abgeltungssteuer unterstützen. Banken und Broker mit Sitz in Deutschland führen die Abgeltungssteuer automatisch an das Finanzamt ab. Bei allen anderen Banken müssen Sie sich selbst um die Abführung der Abgeltungssteuer kümmern.

Es ist in jedem Fall hilfreich, wenn Sie über die Depot-Plattform Kontoabzüge oder Abrechnungen für die getätigten Orders erhalten.

7. Welches Bankformat präferieren Sie?

Schätzen Sie einen persönlichen Ansprechpartner, den Sie bei allen Anliegen auch von Angesicht zu Angesicht konsultieren können, ist eine Filialbank mit ihren geschulten Bankberatern die beste Option. Wollen Sie hingegen mehr Flexibilität durch das Online-Banking und günstige Gesamtkosten, ist eine Direktbank die beste Wahl.

Ist Ihnen ein Bezug zu einer Bank gänzlich egal und wollen Sie lieber von den besten Preisen für das Trading und höchster Flexibilität profitieren, sollten Sie das Angebot eines Online-Brokers wahrnehmen.

Wie Sie ein gutes Depot erkennen

Auf Basis Ihrer persönlichen Ansprüche an ein Wertpapierdepot können Sie im folgenden Schritt die einzelnen Eigenschaften der Banken und Broker bewerten und den besten Depot Anbieter für sich ermitteln.

1. Niedrige Kosten

Das wohl wichtigste Kriterium sind die anfallenden Kosten. Zu hohe Abgaben an den Depot-Anbieter können Ihre Provision drastisch senken. Bei diesem Punkt müssen Sie genau abwägen, welche Kosten Ihren Wertpapierhandel am stärksten beeinflussen:

  • Wollen Sie mehrfach die Woche Positionen handeln, sollten die Ordergebühren möglichst günstig sein.
  • Investieren Sie nur eine verhältnismäßig niedrige Summe – egal ob kurz- oder langfristig – können Kosten für die Depotführung Ihre Nettogewinne gänzlich verschlingen. Hier ist ein Depot ohne Grundgebühr empfehlenswert.
  • Und wenn Sie größere Summen auf einmal anlegen wollen, müssen Sie auf die Zusatzkosten achten. Nicht nur die Trading-Gebühren, auch die Kontoführung und Zuschläge durch Drittparteien nehmen mit steigendem Investitionskapital zu.
  • Für langfristig orientiere Anleger wiederum ist ein kostenloser ETF-Sparplan interessant, der auch mit niedrigen monatlichen Raten und ohne Zusatzkosten aufgebaut werden kann.

2. Verrechnungskonto

Obwohl es notwendig ist, bietet nicht jeder Depot Anbieter ein Verrechnungskonto an. Manche reinvestieren nicht genutztes Kapital oder Gewinne in weitere Fonds. Das kann zusätzliche Gewinne bedeuten, aber auch Fonds können Verluste erzielen.

Ein klassisches Verrechnungskonto hingegen ist ein normales Bankkonto, auf das Verkaufserlöse eingezahlt und mit dem Verluste sowie Gebühren abgerechnet werden. Hier sollten Sie auf mögliche Partnerbanken und deren Sicherungssysteme (Einlagensicherung, Software Security etc.) achten.

3. Regulierung

Ein seriöser Depot-Anbieter hat mindestens eine Niederlassung in Deutschland oder der EU. Dadurch unterliegt er der Regulierung durch die BaFin oder einer anderen europäischen Aufsichtsbehörde und ist rechtlich greifbar. Zudem reduzieren die europäischen und deutschen Auflagen das potentielle Risiko beim Traden.

4. Software-Security

Nicht nur die Einlagen müssen gesichert sein, auch die verwendete Software muss entsprechenden Standards genügen und Angriffe sowie Softwarefehler bestens widerstehen können. Zertifizierungen und Auszeichnungen sowie regelmäßige Kontrollen des Systems zeugen von hohen Standards.

5. Intuitives Interface

Die Bedienoberfläche muss sich an Privatkunden orientieren. Sprich, alle Funktionen sollten soweit selbsterklärend sein oder weiterführende Informationen zur Erläuterung beinhalten.

Bei einem guten Seitenaufbau ist es auch für Laien möglich, in wenigen Schritten einen eigenen Sparplan einzurichten oder ETF-Teile über das Depotkonto zu handeln.

6. Seriöses Auftreten

Auch das Geschäftsgebaren und der generelle Umgang mit den eigenen Kunden kann Aufschluss über die Qualität eines Depot-Anbieters geben. Es sollte zu keiner Zeit einen aggressiven Aufruf zu gefährlichen Spekulationen geben, auch das Schönreden von hochriskanten Anlagemöglichkeiten oder das Verschweigen von Risiken sind alarmierende Anzeichen.

Zudem ist eine Transparenz bei der Kostengestaltung eine Grundbedingung, damit Sie jederzeit die anfallenden Gebühren rechtzeitig nachvollziehen können. Hier sollten Sie die Kundenmeinungen in den Vergleichsportalen oder in Foren genau durchlesen.

7. Testergebnisse

Neben unserem Depot-Anbieter Vergleich bieten auch andere Vergleichsportale wie die Stiftung Warentest. Hier werden die einzelnen Wertpapierdepots auf Herz und Nieren getestet und Empfehlungen für die einzelnen Anlagetypen ausgesprochen.

Doch der Depot Testsieger muss nicht zwangsläufig das für Sie beste Angebot haben. Auch hier müssen Sie sich die Details der Testberichte genau ansehen und erst dann können Sie entscheiden.

Ein neues Depot eröffnen – so gehen Sie vor!

Haben Sie sich für ein Wertpapierdepot entschieden, geht es im folgenden Schritt darum, das Depot zu eröffnen. Die Vorgehensweise hängt dabei von Ihrer Ausgangssituation ab. Wir erläutern Ihnen kurz die einzelnen Varianten.

Parallel zum Girokonto ein Depot eröffnen

Besitzen Sie ein Konto bei einer Bank und wollen bei dieser ein zusätzliches Trading Depot eröffnen, müssen Sie nicht viel dafür tun. In der Regel entfällt eine erneute Identitätsprüfung, da bereits alle Unterlagen vorliegen.

Bei Direktbanken können Sie mit nur wenigen Klicks ein Wertpapierdepot beantragen, bei einer Filialbank übernimmt dies der Bankberater für Sie. In beiden Fällen benötigen Sie normalerweise keine weiteren Unterlagen, sondern müssen nur ein Formular ausfüllen und schon ist das Depotkonto eröffnet.

Ein Depot bei einem anderen Anbieter eröffnen

In wenigen Schritten können Sie auch bei einer anderen Depotbank oder einem Broker Ihr Depot eröffnen. Hierfür gelten nur zwei Voraussetzungen: Sie besitzen ein Girokonto und sind mindestens 18 Jahre alt.

1. Personalien angeben

Als Neukunde müssen Sie einige Angaben zu Ihrer Person machen, etwa Anschrift, Kontoverbindung und auch Ihr Gehalt. Hierfür steht Ihnen ein Online-Formular bereit. Filial- und Direktbanken bestehen noch auf die Unterschrift im Dokument, viele Onlinebroker hingegen verzichten darauf und akzeptieren daher auch den reinen Online-Versand.

2. Angaben zum Risikoprofil

Banken und Broker sind verpflichtet, ein Risikoprofil zu jedem Trader zu erstellen. Hintergrund ist der Schutz beider Parteien vor hohen Verlusten sowie eine rechtliche Absicherung.

Sie müssen zusätzlich zu Ihren Personalien eine Einschätzung zu Ihren bisherigen Wertpapiererfahrungen abgeben. Auf dieser Basis erstellt die Depotbank oder der Broker ein Risikoprofil, auf dessen Basis eingeschätzt wird, welche Wertpapiergeschäfte Sie abwickeln können und für welche Ihnen die nötige Expertise fehlt.

3. Identitätsnachweis

Bei einer Filialbank müssen Sie dafür einfach Ihren Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Direktbanken und Onlinebroker nutzen dafür das PostIdent- oder das VideoIdent-Verfahren.

  • Bei einem PostIdent erhalten Sie alle notwendigen Anmeldeunterlagen, die Sie ausgefüllt per Post zurückschicken müssen. In der Postfiliale bestätigen Sie Ihre Person mit Ihrem Personalausweis. Bis zur Freischaltung kann es 2-5 Werktage dauern.
  • Das VideoIdent ist ein jüngeres und vor allem schnelleres Verfahren. Hierbei identifizieren Sie sich über die Videofunktion Ihres Smartpones oder Webcam. In der Regel können Sie spätestens nach wenigen Stunden Ihr Depot nutzen und müssen nicht mehrere Tage auf die Bearbeitung warten.

Zu einem neuen Depot wechseln

Sind Sie unzufrieden mit Ihrem bisherigen Anbieter oder wollen Sie einfach Ihre Fixkosten senken, kann sich ein Depotwechsel durchaus lohnen. Voraussetzung ist, dass Sie bereits ein neues Depot eröffnet haben. Viele Banken und Broker nehmen Ihnen ein Groß der Arbeit ab und bieten einen bequemen Umzugsservice an. Hierfür müssen Sie mit einem Formular nur die neue Bank ermächtigen, Ihre Wertpapiere vom alten auf das neue Depot zu übertragen.

Bedenken Sie, dass ein Depotwechsel mehrere Wochen dauern kann und dass Sie innerhalb dieser Zeit nicht auf Ihre Wertpapiere zugreifen können. Ein Handel ist damit unmöglich. Daher sollten Sie einen Depotübertrag in einen Zeitraum legen, in dem Sie sowieso nicht handeln wollen oder können.

Zusammenfassung

Wollen Sie global mit Wertpapieren handeln, benötigen Sie als Voraussetzung ein Depot bei einer Bank oder einem Onlinebroker. Lassen Sie sich bei der Wahl des besten Anbieters ruhig etwas Zeit, denn nur mit den besten Konditionen können Sie Ihre Rendite durch niedrige Kosten und passende Trading-Funktionen optimieren.

Erörtern Sie dafür genau, welche Anlagestrategie Sie verfolgen wollen und welche jährlichen Kosten Sie mit Ihrer anvisierten Rendite tragen können. Nur ausreichend informiert können Sie sicher in Ihre Zukunft investieren. Wir helfen Ihnen dabei mit unserer umfangreichen Depotanbieter Vergleichsübersicht.

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